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Giovanni Giacometti

und seine Freundschaft mit Segantini

1868 in Stampa als Sohn von Alberto und Caterina Ottilia Santi geboren.

Nach seiner Schulzeit wurde ihm aufgrund seines Zeichentalents geraten, die künstlerische Laufbahn einzuschlagen. Während er die Akademie der bildenden Künste in München besuchte, lernte er 1886 den Maler Cuno Amiet kennen. Zwischen den beiden entstand eine enge Freundschaft und Zusammenarbeit.

Zusammen besuchten sie Cafés, in denen sie Anregungen für ihre Arbeiten fanden. Giovanni malte in dieser Zeit seine ersten Ölportraits. Danach setzte er seine Studien in Paris fort und bereiste Italien. Als er nach Stampa zurückkehrte, freundete er sich mit Giovanni Segantini an. Zusammen malten die beiden Giovannis die Landschaften von Maloja und des Bergells. 1900 heiratete Giacometti und zog nach Borgonovo. 1 Jahr später kam das erste von vier Kindern auf die Welt: Alberto, der berühmte Bildhauer. Noch vor der Geburt des vierten Kindes zog die Familie wieder nach Stampa.

In dieser Zeit befreite sich Giovanni vom Einfluss des berühmten Schweizer Malers Ferdinand Hodler und fand seinen persönlichen Stil. 1912 erhielt er die Einladung, in Dresden zusammen mit den Künstlern der «Brücke» auszustellen. Es folgten weitere Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er im ruhigen Stampa. Er starb am 25. Juni 1933.

Giovanni Giacometti hat wesentlich zur Erneuerung der Schweizer Malerei im 20. Jahrhundert beigetragen und zusammen mit Cuno Amiet ist er ein wichtiger Vertreter des «Schweizer Kolorismus». Einige seiner Werke sind mit denen seiner Kinder im Museum Ciäsa Granda in Stampa ausgestellt. Giovanni Giacometti ist auf dem Friedhof von Borgonovo begraben.



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