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Passfestungen Bergell-Maloja

Ein Stück Vergangenheit 

 

Die Bergeller und Engadiner Wehrbauten des Mittelalters grüssen weithin sichtbar in die Landschaft: Castelmur, Tarasp, Steinsberg, Guardaval, Spaniola und die Fortezza auf ihrem Hügel über Susch. Während Wanderer auf den Pässen noch Schützengräben des ersten Weltkrieges erkennen können, sind die 42 nach 1936 gebauten modernen Festungen so gut getarnt, dass sie kaum je wahrgenommen werden. Kunstmaler wie Hans Erni haben die künstlichen Felsen vor den Scharten täuschend echt bemalt, Bunker wurden als alte Ställe getarnt. Ein Angreifer sollte mit Feuer überrascht werden, aus sicheren und nicht erkennbaren Stellungen. Und das treffsicher auch bei Nacht und Nebel. Die Felswand am Malojapass musste ihr Geheimnis nie preisgeben… Die guten Tarnungen und die Geheimhaltung der Standorte – eine Anlage im Bergell und zwei Anlagen im Engadin sind noch immer geheim – haben dafür gesorgt, dass selbst Bewohner und Freunde der Region sehr wenig über die hohe Wehrhaftigkeit von Bergell und Engadin wissen.

Seit 2020 öffnet das Tourismusprojekt MYTHOS FESTUNG ENGADIN die Panzertüren der unterirdischen Welt der Festungen. 2020 mit einer Festungswoche in Maloja und Albula, 2021 mit der Berninafestung und den Sperren von Susch und Flüela. Ab 2022 sind auch Führungen und Wanderungen geplant, die zeitlich vom Mittelalter bis in die Gegenwart führen. Das Bergell und das Engadin haben tief unter Fels eine grossartige und bis heute noch vielfach unbekannte Geschichte zu erzählen.


Führungen: 01.07. bis 16.09.2022 - jeden Freitag, 17.30 Uhr. 

Führungen auf Anfrage Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    

 www.pro-castellis.ch 

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