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Lage in Bondo und Val Bondasca

 

Lieber Gast. Willkommen im Bergell.

Wenn Sie auf diese Seite gekommen sind planen Sie vielleicht einen Urlaub bei uns oder haben ihn bereits gebucht. Im folgenden Text informieren wir Sie über die Lage in und rund um Bondo und die Val Bondasca. Jener Ort, der im August 2017, von einer Naturkatastrophe heimgesucht wurde.
Die Ereignisse des letzten Sommers im Bergell haben Sie vielleicht verunsichert oder eben gerade dazu bewogen Ihre Ferien hier zu verbringen. Oder Sie haben gar nichts davon mitbekommen.
Dieser Text erläutert die Geschehnisse und gibt Aufschluss über die aktuelle Situation.

 

Das Wichtigste zuerst:

Offizielle Sperrung sämtlicher Wanderwege in die Val Bondasca!

Jeglicher Zugang zum Bondascatal bleibt im Sommer 2018 offiziell gesperrt!
Im Tal befinden sich 2 SAC Hütten, die Capanna Sciora und die Capanna Sasc Furä. Sie bleiben im Sommer 2018 geschlossen.
Das Dorf Bondo darf normal besucht werden.

Ansonsten gilt nach wie vor: Es gibt viel zu entdecken im Bergell und man kann sich, bis auf die Val Bondasca, bedenkenlos bewegen - die Zeit im Tal und in den Höhen geniessen.

 

Rückblick

Im August 2017 lösten sich am Pizzo Cengalo mehrere Millionen Kubikmeter Gestein vom Berg und lösten, völlig überraschend, unmittelbar einen Murgang aus. Mit gewaltiger Kraft kam der Schutt durch die Val Bondasca, riss dort 8 Berggänger in den Tod und kam bis ins 7 Kilometer entfernte Dorf Bondo. 2 weitere Murgänge folgten. Gebäude, Wohnhäuser und Strassen wurden zerstört. Verletzt wurde hier glücklicherweise niemand mehr.

Das Gebiet aber war nicht wiederzuerkennen, gleichwohl der alte Dorfkern völlig unbeschadet blieb. Mit allen Kräften wurde daran gearbeitet das Auffangbecken so rasch wie möglich zu leeren.

Pünktlich auf die Wintersaison 2017 konnte die Umleitung aufgehoben und die Kantonsstrasse H3b Malojapass wieder für den Verkehr geöffnet werden. Zu dieser Zeit ist das evakuierte Dorf Bondo auch wieder fast gänzlich bewohnt. Nur noch wenige Einwohner können weiterhin nicht zurück in ihr Heim.

Es liegt eine intensive Zeit hinter dem Bergell. Monate sind vergangen seit dem Bergsturz am Pizzo Cengalo. Menschen haben Leben und Heim verloren. Ein gravierender Einschnitt, welcher sicher noch lange nachhallt – bei jedem auf unterschiedliche Weise.
Obwohl sich die Situation beruhigt hat - die Aufräumarbeiten, der Wiederaufbau und die Verbesserung der Sicherheit werden Jahre dauern.

Am oberen Beckenrand kann nun mehr Material ins Becken fliessen, der Beckenrand wurde erhöht und die Gemeinde Bregaglia und der Kanton Graubünden sind daran, das langfristige Schutzbautenprojekt zu überarbeiten.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite der Gemeinde Bregaglia www.comunedibregaglia.ch/info-bondo

 

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