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Segantini Museum

In St. Moritz, ca. zwanzig Minuten vom Bergell, kann man das beeindruckende, rennovierte Segantini Museum besuchen.

Das Museum beherbergt die grösste Sammlung der Werke des Malers Giovanni Segantini. Segantini, in Italien geboren, lebte zunächst mit seiner Familie im Schweizer Savognin und zog 1894 ins Bergell. Er verbrachte seine letzten Lebensjahre im Sommer in Maloja und im Winter in Soglio. Während dieser Jahre malte er das berühmte «Alpentriptychon» (oder Naturtriptychon), das aus drei grossen Bildern besteht: Leben – Natur – Tod oder, wie sie später benannt wurden: Werden – Sein – Vergehen. Den Hintergrund der Gemälde bilden die Alpenlandschaften von Soglio, die Dämmerung gesehen vom Schafberg im Engadin sowie die Winterlandschaft von Maloja.

Das Segantini Museum wurde eigens erbaut, um dem Triptychon einen würdigen Platz zu geben. Später kamen weitere Werke und viele vorbereitende Skizzen dazu. Das Museum wurde 1908 vom Architekten Nicolaus Hartmann erbaut und empfängt die Besucher mit seiner mächtigen Kuppel, die sich am runden Pavillon orientiert, den der Künstler für die Pariser Weltausstellung von 1900 entworfen hatte, der jedoch nie gebaut wurde. Zum 100-jährigen Todestag des Künstlers wurde das Museum renoviert. Sowohl die Räumlichkeiten als auch die Kollektion wurden erweitert.

Weitere Informationen www.segantini-museum.ch

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